Meine Leidenschaft für BMX hat mit 13 Jahren angefangen - wie bei vielen anderen Kids war auch bei mir Auslöser der Film E.T. - Der Außerirdische. Elliott und seine Freunde auf ihren BMX-Rädern auf der Flucht vor den bösen Wissenschaftlern… .... und noch unvergesslicher die Szene mit Elliott und E.T. auf dem fliegenden BMX-Rad vor dem leuchtenden Vollmond. Nicht auszudenken, wie meine Jugend ohne diesen großartigen Film  verlaufen wäre! Ich war sofort begeistert von  diesen kleinen Geländerädern  und wollte von da an unbedingt mit einem solchen Rad die Straßen meiner  Heimat unsicher machen!  Leider waren meine Eltern - Herbert und Jette - von dieser Idee überhaupt  nicht angetan, hatte ich doch gerade erst angefangen, Handball zu spielen.  Doch ein Mal Feuer gefangen, konnten sich mich nicht wirklich davon  abhalten, meinen Wunsch zu verwirklichen.  Allerdings dauerte es noch fast ein Jahr, bis ich mein erstes BMX-Rad von  meinem leiblichen Vater bekam: Es war ein silbernes BMX 2000 und dazu  gab es noch ein schwarzweißes Trikot. Mann, ich war stolz wie Olaf, äh  Oskar, und von da an war ich voll und ganz mit dem BMX Virus infiziert.  Zu diesem Zeitpunkt war ich natürlich längst nicht der Einzige in Lehrte, der  BMX fuhr. Alles in allem waren wir mit wohl 20 Jungs am Start und wir  haben überall, wo es möglich war, die Gelegenheit genutzt, BMX  Hindernisse zu bauen - sei es im Neubaugebiet Lehrte West oder der  Köhlerheide.  Ende 1984 wurde vom Radsportverein Möve in Lehrte die BMX-Sparte ins Leben gerufen - keine Frage, dass ich dort natürlich sofort  Mitglied wurde und meine immer noch wenig begeisterten Eltern einfach vor vollendete Tatsachen stellte.  Part I - Die BMX-Jahre